Charlotte Gainsbourg
(* 21. Juli 1971 in London)
Charlotte Gainsbourg entstammt der Ehe des französischen Sängers und Komponisten Serge Gainsbourg mit der britischen Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin. Sie hat zwei Halbschwestern, die Fotografin Kate Barry und die Schauspielerin Lou Doillon. Charlotte Gainsbourg lebt mit dem französischen Schauspieler und Regisseur Yvan Attal zusammen, mit dem sie zwei Kinder hat. Sie ist ein Patenkind von Yul Brynner.
Am 5. September 2007 wurde Gainsbourg wegen einer Gehirnblutung notoperiert. Seit einem Wasserski-Unfall einige Wochen zuvor hatte sie über starke Kopfschmerzen geklagt. Am 11. September 2007 wurde sie aus der Klinik entlassen.
In dem 2007 erschienenen Roman "Nachrückende Generationen" von Oliver Bendel gibt es eine kleine, versteckte Hommage an die Schauspielerin, aus der Sicht der vierzehnjährigen Nelli: "Nelli traut sich bis zu den ersten Plakaten an der Seite des Kinos. Ein älterer Film, etwas mit einer hübschen französischen Schauspielerin, das heißt, nicht hübsch, sondern außergewöhnlich, also doch hübsch. Sie kann nicht viel älter sein als sie selbst. Viel mehr bekommt Nelli nicht heraus, weil es Originalplakate sind. Den Namen natürlich, aber den wird sie sich nicht merken können. Charlotte Irgendwas. Vielleicht nächste Woche einmal, vielleicht auch nicht."
Ihren ersten Film drehte Gainsbourg 1984 im Alter von 14 Jahren. Schon zwei Jahre später (1986) erhielt sie einen César als beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Darbietung im Film L'Effrontée. 1993 spielte sie unter der Regie ihres Onkels Andrew Birkin im Film The Cement Garden, der international für Aufsehen sorgte. Im Jahr 2000 erhielt sie einen weiteren César, diesmal für die beste weibliche Nebenrolle im Film La Bûche (1999). In den Jahren 1989 und 1997 war sie bei den Césars jeweils für die beste weibliche Hauptrolle nominiert. Eigentlich sollte sie die Hauptrolle im Film Zusammen ist man weniger allein (2007) übernehmen, verletzte sich während der Dreharbeiten jedoch beim Snowboarden. Für sie sprang Audrey Tautou ein.
Quelle : wikipedia
Filmografie :
1984 - Duett zu dritt (Paroles et musique)
1985 - The Temptation of Isabelle (La Tentation d’Isabelle)
1985 - Das freche Mädchen (L'Effrontée)
1986 - Charlotte For Ever
1987 - Jane B. par Agnès V.
1987 - Die Zeit mit Julien (Kung-Fu master)
1988 - Die kleine Diebin (La petite voleuse)
1989 - Nachtsonne (Il sole anche di notte)
1991 – Dem Leben sei Dank (Merci la vie)
1991 - Amoureuse
1991 - Entführung aus Liebe (Aux yeux du monde)
1993 - Der Zementgarten (The Cement Garden)
1995 - Jane Eyre
1996 - Anna Oz
1996 - Love etc.
1999 - The Intruder - Angriff aus der Vergangenheit (The intruder)
1999 - La Bûche
2000 - Nürnberg - Im Namen der Menschlichkeit 1. + 2. Teil (Nuremberg)
2000 - Les Misérables – Gefangene des Schicksals (Les Misérables)
2001 - Félix et Lola
2001 - Meine Frau, die Schauspielerin (Ma femme est une actrice)
2003 - 21 Gramm (21 grams)
2004 - Happy End mit Hindernissen (Ils se marièrent et eurent beaucoup d'enfants)
2004 - L'un reste, l'autre part
2005 - Lemming
2006 - Science of Sleep – Anleitung zum Träumen (La science des rêves)
2006 - Prête-moi ta main
2007 - Golden Door (Nuovomondo)
2007 - I’m Not There
2007 – City of your Final Destination
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